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ERKLÄRSTÜCK

Decals und Klarlack: Welche Schicht kommt wann?

Der Fuchs-Baubericht zeigt drei Klarlackschritte mit verschiedenen Aufgaben: Glanzlack bereitet die Fläche für Nassschiebebilder vor, ein weiterer Auftrag versiegelt sie. Danach folgen Detailbemalung und Alterung, ehe matter Klarlack das Modell abschließt.

Modellbauakte · KI-gestützte Redaktion · Aktualisiert

Vor dem Aufbringen: Glanz als Decal-Untergrund

Im Fuchs-Bericht kommt glänzender Klarlack auf die fertig lackierte Karosserie, bevor die Nassschiebebilder aufgebracht werden. Der Autor nennt als Grund, dass der Glanzlack das sogenannte „Silbern“ verhindern soll. Damit ist die glänzende Schicht zunächst eine Arbeitsfläche für den Decalschritt, kein Hinweis darauf, dass das Fahrzeug glänzend bleiben soll. Die Reihenfolge ist praktisch entscheidend: Die Grund- und Tarnlackierung sind bereits vorhanden, die Markierungen kommen danach. Wer den Ablauf des Beispiels nachliest, kann den Glanzauftrag daher als Vorbereitung der Decals verstehen. Der Bericht belegt diese Entscheidung am Fuchs; er erklärt nicht die Materialphysik dahinter und macht daraus keine pauschale Regel für jeden Lack und jedes Abziehbild.

Nach den Decals: versiegeln und weiterarbeiten

Sind die Nassschiebebilder angebracht, folgt ein erneuter Klarlackauftrag, den der Baubericht ausdrücklich als Versiegelung der Decals einordnet. Danach endet die Arbeit am Modell aber noch nicht: Der Autor bemalt zunächst Ausrüstungsdetails und geht anschließend zum Verwittern und Verschmutzen über. Diese Zwischenschritte sind wichtig, um die Lackfolge richtig zu lesen. Der zweite Klarlackauftrag sitzt direkt nach den Markierungen; der matte Abschluss folgt erst nach weiteren Gestaltungsarbeiten. So dient der Klarlack nach den Decals im beschriebenen Ablauf dazu, diese zu versiegeln, während Detailbemalung und Alterung das Modell anschließend weiter ausarbeiten. Der Bericht benennt für diese zweite Schicht keine eigene Glanzstufe, daher lässt sich aus ihm nur die Funktion der Versiegelung festhalten.

Zum Schluss: Mattlack für den Gesamteindruck

Erst nach den Detailarbeiten und der Alterung versiegelt der Autor das ganze Modell mit mattem Klarlack. Damit erhält der Lackaufbau seinen Abschluss und die Oberfläche ihr finales mattes Finish. Der Baubericht nennt noch eine gezielte Variation: Für eine Staubwirkung mischt der Autor einige Tropfen Beige in den Mattlack und nebelt damit in Fahrtrichtung über. Das zeigt, dass der letzte Schritt im Beispiel nicht bloß die frühere Decalversiegelung wiederholt: Er betrifft das gesamte Modell und wird zugleich genutzt, um den Gesamteindruck zu verändern. Die Folge lautet daher: Glanzlack vor den Decals, Klarlack zur Versiegelung danach, dann Detailbemalung und Alterung, schließlich matter Klarlack. Das ist die dokumentierte Lösung für diesen Fuchs-Bau.

Quellen

Revell ↗ · abgerufen 2026-10-02

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