Gleiswendel-Rechner: Gleislänge, Höhe und Steigung
Berechnet für eine gleichmäßig steigende Gleiswendel die Gleislänge je Windung und insgesamt, den Höhengewinn sowie die Steigung aus Wendelradius, Windungszahl und Windungshöhe.
Berechnung und Grenzen
Der Radius wird als Radius der Gleismittellinie eingegeben. Die waagerechte Strecke je Windung ist der Kreisumfang 2 × π × Radius. Die Gleislänge der ansteigenden Windung ergibt sich aus Umfang und Windungshöhe als rechtwinklige Kombination: sqrt(Umfang² + Höhe²). Die Gesamtgleislänge ist diese Länge mal Windungszahl; der gesamte Höhengewinn ist Windungszahl mal Windungshöhe. Die Steigung in Prozent ist Windungshöhe geteilt durch waagerechten Umfang mal 100. Alle Längen werden in Millimetern eingegeben und ausgegeben.
Vorausgesetzt werden ein konstanter Gleismittellinienradius und eine gleichmäßige Steigung über alle Windungen. Ein- und Ausfahrten, Übergangsbögen, Gleisversatz bei mehrgleisigen Wendeln, Materialstärke und Bauzugaben sind nicht enthalten. Die berechnete Steigung sagt nicht voraus, ob eine bestimmte Lokomotive einen Zug ziehen kann; Kurvenwiderstand, Rollmaterial und Traktion sind fahrzeugspezifisch.